Williams-Beuren-Syndrom Landesverband Hamburg - Therapie/Förderung

 

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Förder- und Therapiemöglichkeiten
Das Williams-Beuren-Syndrom ist, da genetisch bedingt,  nicht heilbar.

Die häufigsten Therapiemethoden, durch die Kinder mit WBS in ihrer Entwicklung gut gefördert werden können, sind

  •  heilpädagogische Frühförderung
  •  Krankengymnastik

und

  •  Ergotherapie

Besonders die musikalische Begabung und die Sprachgewandtheit sollten gefördert werden.
 

Wichtig sind regelmäßige Blutdruckkontrollen (auch schon im Kindesalter), eine gründliche Zahnpflege sowie die Kontrolle des Gehörs und gegebenenfalls des Schielens.
Ein besonderes Augenmerk muss sowohl auf den Kalziumgehalt des Blutes und eine eventuell nötige Diät gelegt werden, als auch auf innerorganische Besonderheiten im Bereich des Herzens und der Nieren. Gegebenenfalls sind in diesem Bereich Korrekturoperationen notwendig.
 

Im höheren Alter ist die Behandlung einer eventuell auftretenden Skoliose wichtig.

Einen guten Überblick über die erforderlichen medizinischen Maßnahmen bietet der vom Wissenschaftlichen Beirat des Bundesverbandes Williams-Beuren-Syndrom entwickelte Leitfaden.

(Monatsschrift Kinderheilkunde, Ausgabe 03/2005, S.273 ff.)

 

 

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Copyright © 2005 Landesverband Hamburg Williams-Beuren-Syndrom Stand: 26.01.2006